Unsere Instrumente

Pipes

Die Great Highland Bagpipe ist die schottische Sackpfeife.

Wir sprechen auch vom schottischen Dudelsack oder der Big Highland Pipe.

Durch ein Anblasrohr mit Rückschlagventil wird der Ledersack mit Luft gefüllt. Mit der Druckausübung durch den Oberarm auf diesen Sack werden dann der chanter (die Spielpfeife)  und die drei drones (Bordunpfeifen) zum Klingen gebracht.

 Es ist die lauteste Pipe und wird gewöhnlich im Freien gespielt.

 

Die Northumbrian Smallpipe ist der kleine englische Dudelsack. Er ist mit drei kleinen Bordunen, einer Spielpfeife und einem Blasebalg ausgestattet.

Sein Ton ist zart, etwas näselnd und klingt wunderschön.

Foto: Sylvia Mollenhauer
Foto: Sylvia Mollenhauer

Der irische Dudelsack wird Uilleann Pipe genannt.

Er hat ebenfalls eine Spielpfeife und drei Bordunpfeifen und außerdem sogenannte Regulatoren, die durch des Spielers rechte Handkante bedient werden.

Diese Pipe wird im Sitzen gespielt und ihr klagender Ton scheint von leidvollen Geschichten berichten zu wollen, die uns aber wundervoll verzaubern.


Hörprobe

In der Hörprobe spielt Andreas die Jig "The Blarney Pilgrim" auf der Uilleann Pipe.

Ganz deutlich sind auch die Bordunpfeifen zu hören.


Whistles

Die einfachsten Instrumente der irischen Musik sind wohl die Tin-Whistles. 

Tin Whistle bedeutet der Herkunft nach Blechpfeife. Sie wird heute aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Die Whistle besteht aus einer Art Flötenrohr mit sechs Tonlöchern und einem aufgepflanzten Mundstück. Im Gegensatz zur Blockflöte fehlt das hintere Daumenloch. Der Oktavsprung wird durch stärkeres Anblasen vollzogen.

Die größere Schwester der Tin Whistle ist die Low Whistle.

Sie zeichnet sich durch  tiefere Töne aus und ihre Tonbildung wirkt rauchig bis heiser. 

So, als wohne in ihr die Sehnsucht der weiten irischen Landschaft und den windumspielten Bergen der rauen Küste. Die Low Whistle eignet sich als Soloinstrument für die gefühlvollen Weisen und Balladen oder zur Untermalung des Gesanges.


Harfe

Die Harfe zählt wohl mit zu den ältesten Instrumenten.

 

Die irische bzw. keltische Harfe dürfte vielen vom Guinness-Logo oder von den irischen Euromünzen bekannt sein.

 

Allen Harfentypen ist gemein, dass Saiten über einen Resonanzkörper gespannt und durch Zupfen mit den Fingern zum Klingen gebracht werden. Die Wirbel am Hals der Harfe werden zum Stimmen genutzt. Zusätzlich kann es eine Mechanik zum Verkürzen der Saiten geben, sodass in unterschiedlichen Tonarten gespielt werden kann. Bei den sogenannten Hakenharfen, wie es irische Harfen typischerweise sind, gibt es für jede Saite einen Haken, der mit der Hand bedient werden muss.

 

 

Foto: Sylvia Pudel
Foto: Sylvia Pudel

Die bei uns zum Einsatz kommende Konzertharfe hat gegenüber der Hakenharfe den Vorteil, dass Pedale mit den Füßen bedient werden, um die Saiten zu verkürzen, was ein Umstellen während des Spielens vereinfacht.

Der große Resonanzkörper der Konzertharfe sorgt für einen lauten, ausgewogenen und raumfüllenden Ton.


Hörprobe

In der Hörprobe spielt Julia einige Arpeggien, um den Klang der Konzertharfe

zu präsentieren.


Flöten

Blockflöten können bei den irischen Session-Tunes brillieren, sich dem Gesang anschmiegen oder einfach nur bei einem Vor-, Zwischen- oder Nachspiel eingesetzt werden und damit einen Song abrunden.

In unserer Musik sind die Sopran-, Alt- und Tenorflöte vertreten und das winzige und sehr hohe Garkleinflötlein.


Violine, Gitarre und Percussion

Die Violine ist die Botschafterin der großen Gefühle in der Musik. Sie spricht unsere Seele an und trägt die Melodien direkt in unsere Herzen. 

Die unzähligen Verzierungen trillern gekonnt die Aufmerksamkeit in die rhythmischen Passagen.

Ihr Ton, egal ob  pizzicato oder legato, wirbt im Zusammenspiel um die Gunst der anderen Stimmen.

Ein Stück irische Heimat entsteht aber genau dann, wenn sich Violine und Uilleann Pipe ein Stelldichein bei einer Session liefern... so schön... so rasant... so einmalig...

so genial!

 

Als Percussion setzen wir rhythmische Schüttelinstrumente, Maultrommeln, Cajon und Löffel ein.

Foto: Sylvia Pudel
Foto: Sylvia Pudel

Die Gitarre ist wohl jedem Konzertbesucher bekannt. 

 

Wir spielen unsere Stücke auf Meisterinstrumenten von Johannes Striebel und Mario Gropp. 

 

Bei einigen Arrangements setzen wir auch einen Fretless Bass ein,  der in

Handarbeit bei der Firma Sandberg gefertigt wurde.

 

 


...und so klingt es...

Hörprobe

Erst einmal sollt Ihr hören, wie es uns in der Probe geht, wenn eine Violine gestimmt wird.

Danach spielen wir mit Violine und Gitarre eine Variante zum D-run.


Hörprobe

Hier könnt Ihr den Klang einer Maultrommel hören.

 


Hörprobe

In der Hörprobe spielt Tommi die Strophenbegleitung für das Lied "Song for Ireland" auf seiner Stahlsaitengitarre. Die Noten dazu findet Ihr im Notenstapel.


Hörprobe

In der Hörprobe kannst Du den Klang einer Konzertgitarre bei einer kurzen Akkordumspielung hören.